Wir sind viele

Um die 800 Menschen

fahren mit den CarSharing-Autos. Alleine oder als Familie, im Beruf, in der Freizeit und im Alltag. Kurze Strecken – das sind die Meisten – mittlere Strecken, lange Strecken. Für ein paar Minuten, Stunden, Tage oder Wochen. Die

Nutzenden

können sich einbringen beim zweimal jährlich stattfindenen Putz- und Reifenwechsel-Event oder bei den immer wieder stattfindenden Ständen, bei denen die Idee des CarSharing unter die Menschen gebracht werden soll. Werbung in deinem Umfeld für CarSharing. Das Sommerfest organisieren. Außerdem benötigt jedes Auto eine*n

Wagenwart*in

der*die sich, etwas mehr als die anderen, um das Wohlbefinden des Autos und die kleinen und großen Wehwechen kümmert. Wenn du Lust auf so einen Job hast, einfach melden. Der Verein Ökostadt Renningen e.V. ist Betreiber von CarSharing Renningen. Der

Vorstand

kümmert sich um Monatsabrechnung, Autoversicherungen, das Buchungsprogramm, das Zugangssystem, die Standorte, die Einweisungen, die anzuschaffenden und zu verkaufenden Autos und nicht zuletzt ums Geld, damit am Ende alles zusammenpasst und weitergehen kann. Die Aufgaben werden im Vorstand intern verteilt zwischen den

Vorsitzenden, Kassierer,

Schriftführer und den

Beisitzern

(an der Stelle gibt es noch Potenzial für Frauen oder *) oder auch alle zusammen. Gewählt wird der Vorstand von den

Mitgliedern

des Vereins. Wer mitbestimmen möchte, sollte hier auch Mitglied werden. Das kannst du entweder gleich bei der Anmeldung oder später auf der Seite “Nutzer*in werden”.

 

Unsere Organisationsstruktur

CarSharing Renningen seit 1992 bis heute

Die Geschichte des CarSharing begann in der Rutesheimer Straße in Renningen. Dort trafen sich ein knappes Dutzend Menschen, um zwei vorhandene Autos gemeinschaftlich zu nutzen. Klimaschutz war damals schon der Antrieb, die Einsparung von Kosten und Ressourcen der Erfolg. Grundlage für das Vorhaben war ein Mustervertrag des VCD (Verkehrsclub Deutschland e.V.) für nachbarschaftliches Autoteilen.

Das Konzept war rasch erstellt, für die Probleme fanden sich Lösungen: Der Schlüsselkasten für die Autoschlüssel und den Buchungskalender fand seinen Platz in der Fahrradgarage. Für die monatliche Abrechnung wurde erst ein Formular entworfen und dann der Computer erfunden. CarSharing hieß damals schon gute Planung. Vor jeder Autonutzung immer erst zum Buchungskalender radeln, die gewünschte Fahrt eintragen und dann zu einem späteren Zeitpunkt fahren. Heute befindet sich der Buchungskalender im Handy und CarSharing ist sehr viel bequemer geworden.

Getroffen wurde sich regelmäßig, um über Reparaturen, Versicherung, Neuaufnahmen von weiteren Nutzenden, damit einhergehenden KFZ-Anschaffungen und natürlich auch über das Putzen zu debattieren. Und es ging nur langsam aufwärts. Sechs Jahre hat es gedauert, bis das zusätzliche, dritte Auto angeschafft wurde. Nach 10 Jahren wurde der Begriff “Flotte” eingeführt und wir waren schon über fünfzig Gleichgesinnte, die im Dorf noch immer aufmerksam beobachtet wurden. 2003 haben wir uns mit unserem siebten Fahrzeug in den Ortsteil Malmsheim gewagt und mussten in einen zweiten Schlüsselkasten investieren. 2005 hatte der Vertrag für nachbarschaftliches Autoteilen ausgedient und der Zeitpunkt war gekommen, um mit dem “lockeren” Zusammenschluss, der zwischenzeitlich 150 Nutzende zählte, unter das Dach von Ökostadt Renningen e.V. zu schlüpfen.

2011 wurde lange diskutiert, ob Elektromobilität für uns eine gute Lösung sein könnte. Diskussionen wurden beim CarSharing, in aller Regel, mit einem Schritt nach vorne beendet und das Ergebnis war 2012 ein schicker, kleiner Elektrosmart.

Der Quantensprung in die Zukunft kam im Herbst 2012 mit dem regionalen Förderprogramm “Modellregion für nachhaltige Mobilität”. Durch das Förderprogramm konnten wir CarSharing neu erfinden. Die Schlüsselkästen wurden durch ein elektronisches Zugangssystem ersetzt, ein elektronisches Buchungs- und Abrechnungsprogramm wurde eingeführt und es konnten sechs weitere Elektrofahrzeuge angeschafft werden. Das neue Zugangssystem ermöglichte die Quernutzung mit stadtmobil Stuttgart und teilAuto Neckar-Alb. Und im Herbst 2012 haben wir den Kopierer eingeschaltet und es entstand CarSharing Weil der Stadt. Die “Kopie” hat sich seitdem gut entwickelt und inzwischen über 130 Nutzende und fünf Fahrzeuge.

CarSharing in Renningen ist seitdem beständig gewachsen und hatte vor dem “Großereignis” Corona für seine nahezu 600 Nutzenden eine Flotte von 24 Fahrzeugen vorgehalten. Plötzlich gab es keine Ziele für die Autofahrten mehr. Ein Drittel der Flotte wurde vorübergehend stillgelegt, einige Fahrzeuge verkauft. Der Bundesverband CarSharing (bcs) hat mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg einen Rettungsschirm für CarSharing im ländlichen Raum erarbeitet, der uns tatsächlich gerettet hat. Wir haben eine verkehrsarme Zeit vernünftig überstanden und konnten gut in die Normalität zurückkehren.

2020 gab es dann nicht nur Corona, sondern auch einen Ideenwettbewerb für “Kooperative Mobilitätskonzepte im Ländlichen Raum”, bei dem wir teilnehmen dürfen. Der Ideenwettbewerb hat uns beansprucht und viele neue Dinge geboren. Diese Homepage, das neue Logo, viele Dinge im Hintergrund und das “Lastenrad Renningen” sind Ergebnisse des Wettbewerbs. In Summe eine tolle Position, um in die nächsten Jahre zu starten.

Was kommt als nächstes ?

Außerdem im Hintergrund

Vorstand

Der gewählte Vorstand hat stets alles im Blick und kümmert sich um (fast) alles.

IT-Technik Team

Nutzendenverwaltung, Schnittstellen und Abrechnung: Alles in guten Händen für Software und Funktion

Social Media Team

Das interaktive und medienbegeisterte Team für den Auftritt in den Sozialen Medien

PKW-Hotline

Nicht zu vergessen! Die Firma Kühnle KFZ-Meisterbetrieb e.K.: Hotline für Technik, Funktion, Defekte und Support der PKW